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Ein Vorbild für die Digitalisierung – Schweden

Ein Vorbild für die Digitalisierung – Schweden

Es gibt einige verschiedene Gründe, warum Schweden als ein gutes Vorbild für die Digitalisierung angesehen werden kann. Einer davon ist der nationale Umgang mit Bargeld. Hier gibt es eine klare Aussage, die man oft in verschiedenen Läden findet „Wir handeln nicht mit Bargeld.“.

Selbst kleinste Beträge für eine Tasse Kaffee oder eine kurze Busfahrt werden per Karte bezahlt. Der Beleg dazu find dann einfach per SMS oder Mail nachgeliefert.

Auch Parkautomaten in den Städten wurden abgeschafft. Wer sein Auto parken möchte öffnet einfach die App SMS Park, wählt die gewünschte Parkdauer aus und geht seinen Erledigungen nach. Die App zeigt die Parkgebühren an und meldet sich per Push-Nachricht, kurz bevor die Parkdauer abläuft. Auf Knopfdruck lässt sich diese dann natürlich beliebig verlängern.

Das Ziel ist es in spätestens fünf Jahren komplett ohne Bargeld zu leben. Unterstützt wird dieses Vorhaben durch bekannte Zahlungsanbieter wie, z.B. Swish, Klarna, iZettle.

Das Beste aus den Möglichkeiten der Digitalisierung herausholen

Das ist einer der Grundsätze, die das Königreich bis heute pflegt. Das Ziel ist es Erwerbstätigen dabei zu helfen, langfristig am Arbeitsmarkt bestehen zu bleiben, indem digitale Fähigkeiten erlernt werden.

Das Bildungssystem legt viel Wert auf die Anpassung von Qualifikationen für ein lebenslanges Lernen. Entsprechend dazu hat sich Stockholm in den vergangenen Jahren zum zentralen Punkt für Tech-Startups entwickelt.

Laut dem Start-up-Städte-Index befindet sich Stockholm auf Platz fünf der attraktivsten Städte für Gründer. Nur knapp hinter Singapur, Helsinki, San Francisco und Berlin. Im Verhältnis zur Einwohnerzahl gibt es in der schwedischen Hauptstadt bereits mehr erfolgreiche Neugründungen als im Silicon Valley.

Aufbau einer zukunftsorientierten Infrastruktur

Bereits 2010 wurde das sogenannte Broadband Forum gegründet. Ein Forum, dass sich mit als Ziel gesetzt hat, alle Bürger mit einer flächendeckenden Breitbandversorgung von 1 Gbit/s zu versorgen.

Die meisten Großstädte im Land sind schon längst zu 99 Prozent mit Glasfaser versorgt und kaum ein Bürger muss heutzutage mehr als 25 Euro pro Monat für einen schnellen Internetzugang bezahlen.

Denn die Infrastruktur dient lediglich als Mittel zum digitalen Zweck.

Wie Schweden E-Health, E-Government und weitere Bereiche meistert

Schweden hat schon einiges umgesetzt. Auch im eigenen Gesundheits- und Verwaltungssystem ist viel verändert worden. Welche Projekte aktuell existieren und welchen Nutzen die Bürger heute von der Digitalisierung haben, können Sie im spannenden Blog Beitrag von Kristina Schreiber lesen.

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